Kurz erklärt

Beim Aufwachen oder Einschlafen fühlt man sich wach, kann sich jedoch kurz nicht bewegen oder sprechen. Ein Druckgefühl oder die vermeintliche Anwesenheit einer Person kann die Episode besonders beängstigend machen.

Warum passiert das?

Während des REM-Schlafs ist die Aktivität vieler Skelettmuskeln normalerweise stark gehemmt. Bei Schlafparalyse bestehen diese Bewegungshemmung und bewusstes Erleben vorübergehend gleichzeitig. Traumähnliche Wahrnehmungen können hinzukommen, während die automatische Atmung weiterläuft; die Episode endet gewöhnlich von selbst.

Häufigkeit

Schlafparalysen kommen auch ohne eine andere Schlafstörung vor. Gelegentliche Erlebnisse und regelmäßig wiederkehrende Episoden sind bei Häufigkeitsangaben zu unterscheiden.

Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.

Ist das normal?

Isolierte kurze Episoden sind meist ungefährlich, können aber Angst auslösen.

Wann abklären?

Bei häufigen Episoden oder starker Tagesschläfrigkeit schlafmedizinisch abklären; anhaltende Lähmung im Wachzustand ist keine Schlafparalyse.

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Quellen (1)
  1. Sleep Paralysis — StatPearls (öffnet einen neuen Tab)

    Schlafparalyse verbindet waches Erleben mit fortbestehender REM-Muskelhemmung und kann mit traumähnlichen Wahrnehmungen einhergehen.

    Autor / Institution
    Maheen Farooq; Fatima Anjum
    Jahr
    2023
    Publikation
    www.ncbi.nlm.nih.gov

Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren