Kurz erklärt

Gähnen verbindet eine weite Mundöffnung mit tiefer Einatmung und kurzer Dehnung. Es tritt häufig bei Müdigkeit oder beim Wechsel zwischen Aktivitätszuständen auf.

Warum passiert das?

Mehrere Hirnregionen koordinieren dabei Atem-, Gesichts- und Kiefermuskeln. Botenstoffe und der Schlaf-Wach-Zustand beeinflussen, wie leicht ein Gähnen ausgelöst wird. Seine biologische Hauptfunktion ist nicht abschließend geklärt; Sauerstoffmangel ist keine ausreichend belegte allgemeine Erklärung.

Häufigkeit

Gähnen ist ein normales, weitverbreitetes Verhalten. Die Zahl der Episoden hängt unter anderem von Müdigkeit und Übergängen zwischen Aktivitätszuständen ab.

Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.

Ist das normal?

Gelegentliches Gähnen ist normal.

Wann abklären?

Eine deutliche neue Zunahme zusammen mit ausgeprägter Tagesschläfrigkeit oder nach Medikamentenänderungen ärztlich besprechen.

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Quellen (1)
  1. Yawning in neurology: a review (öffnet einen neuen Tab)

    Gähnen ist ein koordinierter neurologischer Vorgang; mehrere Funktionshypothesen werden diskutiert, ohne endgültige Erklärung.

    Autor / Institution
    Teive, Hélio A. G.; Munhoz, Renato P.; Camargo, Carlos Henrique F.; Walusinski, Olivier
    Jahr
    2018
    Publikation
    Arquivos de Neuro-Psiquiatria
    DOI
    10.1590/0004-282X20180057

Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren