Kurz erklärt

Zwei Augen können unterschiedlich gefärbt sein; manchmal unterscheidet sich nur ein Irisabschnitt oder ein Ring um die Pupille. Eine seit früher Kindheit bekannte, stabile Farbverteilung ist oft eine harmlose Variante. Eine neu entstandene Farbänderung hat dagegen eine andere Bedeutung und sollte untersucht werden.

Warum passiert das?

Die Irisfarbe hängt von Menge und Verteilung des Melanins sowie von der Lichtstreuung im Irisgewebe ab. Entzündungen, Verletzungen oder bestimmte Medikamente können die Pigmentierung später verändern.

Häufigkeit

Unterschiedliche Irisfarben betreffen nur einen Teil der Menschen. Angaben hängen stark davon ab, ob komplette, abschnittsweise und ringförmige Farbunterschiede gemeinsam gezählt werden.

Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.

Ist das normal?

Seit früher Kindheit stabil ist meist gutartig.

Wann abklären?

Eine neu bemerkte Irisfarbänderung augenärztlich abklären lassen. Bei zusätzlichen Schmerzen, Lichtscheu oder Sehstörung ist eine rasche Untersuchung nötig.

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Quellen (1)
  1. American Academy of Ophthalmology: Heterochromia (öffnet einen neuen Tab)

    Beschreibt Formen verschiedenfarbiger Iris und erworbene Ursachen.

    Autor / Institution
    Nicht ausgewiesen
    Jahr
    2024
    Publikation
    www.aao.org

Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren