Kurz erklärt

Die Handfläche hat charakteristische Furchen, an denen sich die Haut beim Greifen zusammenlegt. Diese großen Beugefalten entstehen schon vor der Geburt und werden nicht erst durch jahrelange Benutzung in die Haut eingeprägt. Verlauf und Zahl unterscheiden sich zwischen Menschen; eine einzelne quer verlaufende Falte kann auch isoliert vorkommen.

Warum passiert das?

Die Falten bilden sich während der Entwicklung von Handform, Haut und darunterliegendem Gewebe. Untersuchungen an menschlichen Feten zeigen, dass viele Falten zeitlich mit den vorübergehenden Tastballen entstehen, andere unabhängig davon.

Häufigkeit

Handflächenfalten gehören zur normalen Anatomie. Bestimmte Faltenmuster, etwa eine einzelne Querfalte, sind dagegen Varianten mit unterschiedlicher Verbreitung.

Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.

Ist das normal?

Unterschiedliche Faltenmuster erlauben für sich allein keine Diagnose und keine Aussagen über Persönlichkeit oder Zukunft.

Wann abklären?

Eine seit Geburt bestehende einzelne Querfalte ist für sich kein Notfall. Bei einem Kind werden mögliche zusätzliche Entwicklungsauffälligkeiten im Rahmen der regulären ärztlichen Untersuchung beurteilt.

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Quellen (1)
  1. Kimura und Kitagawa: Embryological development of human palmar, plantar, and digital flexion creases (öffnet einen neuen Tab)

    Pränatale Entstehung in einer Untersuchung von 160 Feten.

    Autor / Institution
    Nicht ausgewiesen
    Jahr
    Nicht ausgewiesen
    Publikation
    pubmed.ncbi.nlm.nih.gov

Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren