Kurz erklärt
Kleine Fäden, Punkte oder Spinnweben scheinen vor dem Auge zu schweben. Besonders auf einer hellen Wand fallen sie auf und gleiten beim Versuch, sie direkt anzusehen, oft davon.
Warum passiert das?
Der Glaskörper ist eine gelartige Substanz im Augeninneren. Kleine Verdichtungen werfen Schatten auf die Netzhaut und werden dadurch sichtbar. Seine Bewegung nach einem Blickwechsel lässt die Schatten nachdriften; altersbedingte Veränderungen können ihre Zahl erhöhen.
Häufigkeit
Glaskörpertrübungen sind häufig und werden mit zunehmendem Alter eher bemerkt. Häufigkeit und Anzahl der sichtbaren Punkte sind individuell verschieden.
Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.
Selbst beobachten
- Schaue kurz auf eine normal beleuchtete helle Wand und bewege den Blick einmal seitlich.
- Beobachte, ob vorhandene Fäden nachdriften. Nicht in die Sonne sehen und keinen Druck auf das Auge ausüben.
Bei Unwohlsein aufhören. Kein diagnostischer Test.
Ist das normal?
Lange unveränderte einzelne Trübungen sind meist harmlos.
Wann abklären?
Plötzlich viele neue Punkte, neue Lichtblitze oder ein Schatten wie ein Vorhang erfordern sofortige augenärztliche Untersuchung, auch ohne Schmerzen.
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Quellen (1)
- Floaters — National Eye Institute (öffnet einen neuen Tab)
Glaskörpertrübungen verursachen bewegliche Schatten; plötzlich neue Trübungen und begleitende Warnzeichen benötigen Augenuntersuchung.
Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren




