Kurz erklärt

Beim Schluckauf zieht sich die Einatemmuskulatur ruckartig zusammen, gefolgt vom typischen Hicks. Kurze Episoden verschwinden meist von selbst.

Warum passiert das?

Ein Reflexnetzwerk verbindet unter anderem Vagus- und Phrenikusbahnen mit zentralen Verarbeitungsstellen. Ein plötzlicher Einatemimpuls aktiviert vor allem das Zwerchfell. Der rasch folgende Schluss der Stimmritze unterbricht den Luftstrom und erzeugt das typische Geräusch.

Häufigkeit

Kurzer Schluckauf ist sehr verbreitet. Lang anhaltende oder immer wiederkehrende Episoden sind davon zu unterscheiden.

Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.

Ist das normal?

Kurzzeitiger Schluckauf ist gewöhnlich harmlos.

Wann abklären?

Bei mehr als 48 Stunden Dauer oder deutlicher Beeinträchtigung von Essen, Schlaf oder Atmung ärztlich abklären.

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Quellen (1)
  1. Hiccups: a common problem with some unusual causes and cures (öffnet einen neuen Tab)

    Schluckauf umfasst unwillkürliche Einatemkontraktionen und Stimmritzenschluss; länger dauernde Episoden erfordern Ursachenabklärung.

    Autor / Institution
    Juan Brañuelas Quiroga; José Urbano García; Julio Bolaños Guedes
    Jahr
    2016
    Publikation
    The British Journal of General Practice
    DOI
    10.3399/bjgp16X687913

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