Kurz erklärt
Beim normalen Gehen und bei kleinen Kopfbewegungen bleibt ein fixierter Gegenstand erstaunlich ruhig sichtbar. Die Augen gleichen dabei einen großen Teil der Kopfbewegung automatisch aus.
Warum passiert das?
Die Bogengänge des Innenohrs registrieren Drehbewegungen, die Otolithenorgane tragen Informationen über lineare Bewegung und Schwerkraft bei. Vestibuläre Hirnstammnetzwerke leiten daraus rasche Gegenbewegungen der Augen ab. Das Kleinhirn hilft bei der Anpassung, damit das betrachtete Bild möglichst stabil auf der Netzhaut bleibt.
Häufigkeit
Der vestibulookuläre Reflex arbeitet normalerweise bei Kopfbewegungen fortlaufend mit. Er ist eine grundlegende Funktion zur Blickstabilisierung.
Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.
Selbst beobachten
- Fixiere im Sitzen einen Buchstaben an der Wand.
- Bewege den Kopf langsam wenige Grad nach links und rechts, während du den Buchstaben weiter ansiehst. Bei Schwindel oder Nackenbeschwerden sofort aufhören.
Bei Unwohlsein aufhören. Kein diagnostischer Test.
Ist das normal?
Ein wichtiger Reflex zur Blickstabilisierung.
Wann abklären?
Neu anhaltender Schwindel mit Doppelbildern, Gangunsicherheit oder weiteren neurologischen Ausfällen muss sofort beurteilt werden.
Kennst du das auch?
Deine Antwort wird zuerst nur auf diesem Gerät gespeichert.
So antworten andere
Ergebnisse werden geladen …
Noch keine geteilten Antworten.
Freiwillige Antworten, nicht repräsentativ. Pro gespeichertem Browser-Schlüssel und Artikel zählt eine Antwort. Mehrfachabgaben sind möglich; Personen werden nicht überprüft.
Quellen (1)
- Neuroanatomy, Vestibulo-ocular Reflex — StatPearls (öffnet einen neuen Tab)
Vestibuläre Signale erzeugen kompensatorische Augenbewegungen zur Blickstabilisierung.
Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren




