Kurz erklärt
Bei einer Syndaktylie sind zwei oder mehr Finger oder Zehen durch Haut, manchmal auch durch tiefere Strukturen verbunden. Die Verbindung kann nur am Ansatz liegen oder bis zu den Spitzen reichen. Verbundene Zehen beeinträchtigen die Funktion oft wenig; an der Hand ist die Bedeutung für Wachstum und Greifen größer.
Warum passiert das?
Während der frühen Entwicklung sind Hände und Füße zunächst paddelförmig. Die spätere Trennung der Finger oder Zehen bleibt bei den meisten angeborenen Syndaktylien teilweise aus; je nach Form betrifft dies nur Weichteile oder auch Knochen.
Häufigkeit
Verbundene Finger oder Zehen sind eine angeborene Variante, die nur einen Teil der Neugeborenen betrifft. Die Häufigkeit unterscheidet sich nach betroffenen Strahlen sowie einfacher oder komplexer Form.
Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.
Ist das normal?
Eine isolierte Hautverbindung zwischen Zehen ist oft ohne funktionelle Beschwerden.
Wann abklären?
Verbundene Finger sollten früh kinderhandchirurgisch beurteilt werden, damit Wachstum und Funktion berücksichtigt werden. Zusätzliche angeborene Auffälligkeiten gehören in die kinderärztliche Untersuchung.
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Quellen (1)
- Seattle Children’s: Syndactyly (öffnet einen neuen Tab)
Entwicklung, einfache und komplexe Formen sowie unterschiedliche Bedeutung an Händen und Füßen.
Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren




