Kurz erklärt

Schlafende können murmeln, einzelne Wörter oder ganze Sätze sagen. Am Morgen erinnern sie sich oft nicht daran, und das Gesagte ist kein verlässlicher Bericht über tatsächliche Erlebnisse.

Warum passiert das?

Sprachliche und motorische Aktivität ist im Schlaf nicht durchgehend ausgeschaltet. Schlafreden kann in unterschiedlichen Schlafstadien vorkommen und sowohl verständliche Sprache als auch unverständliche Laute umfassen. Welche Teilprozesse dabei jeweils aktiviert werden, ist noch nicht vollständig geklärt.

Häufigkeit

Gelegentliches Sprechen im Schlaf ist verbreitet, besonders im Kindesalter. Es wird oft erst durch andere Personen bemerkt, weshalb Beobachtung und Erinnerung die Angaben beeinflussen.

Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.

Ist das normal?

Isoliertes Schlafreden ist meist harmlos.

Wann abklären?

Neu auffälliges Schlafreden zusammen mit heftigen Bewegungen, Verletzungen oder Atempausen schlafmedizinisch abklären lassen.

Kennst du das auch?

Deine Antwort wird zuerst nur auf diesem Gerät gespeichert.

So antworten andere

Ergebnisse werden geladen …

Freiwillige Antworten, nicht repräsentativ. Pro gespeichertem Browser-Schlüssel und Artikel zählt eine Antwort. Mehrfachabgaben sind möglich; Personen werden nicht überprüft.

Quellen (2)
  1. What Does the Sleeping Brain Say? Syntax and Semantics of Sleep Talking in Healthy Subjects and in Parasomnia Patients (öffnet einen neuen Tab)

    Schlafreden kann verständliche sprachliche Strukturen und unverständliche Lautäußerungen umfassen.

    Autor / Institution
    Nicht ausgewiesen
    Jahr
    Nicht ausgewiesen
    Publikation
    pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Sleep talking: what happens in your brain? (öffnet einen neuen Tab)

    Erläutert Schlafreden in unterschiedlichen Schlafstadien und die begrenzte Kenntnis seiner neuronalen Mechanismen.

    Autor / Institution
    Nicht ausgewiesen
    Jahr
    Nicht ausgewiesen
    Publikation
    www.mpi.nl

Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren