Kurz erklärt

Milien sehen wie winzige feste weiße Perlen aus, besonders an Wangen und Augenlidern. Sie kommen bei Neugeborenen ebenso wie bei Erwachsenen vor. Sie sind weder Schmutz noch gewöhnliche Mitesser.

Warum passiert das?

In einer kleinen Zyste unter der Hautoberfläche sammelt sich Keratin, ein Strukturprotein der Haut. Manche Milien entstehen von selbst, andere nach Verletzung oder Blasenbildung der Haut.

Häufigkeit

Milien sind häufig und kommen vom Neugeborenenalter bis ins Erwachsenenalter vor. Einzelne Hautperlen sind deutlich etwas anderes als seltene ausgedehnte Sonderformen.

Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.

Ist das normal?

Einzelne typische Milien sind gutartig und müssen nicht entfernt werden.

Wann abklären?

Nicht selbst nahe am Auge aufstechen. Bei Entzündung, rascher Veränderung oder unklarer Diagnose dermatologisch beraten lassen.

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Quellen (1)
  1. DermNet: milia (öffnet einen neuen Tab)

    Erklärt Erscheinungsbild, Entstehung und gutartige Einordnung.

    Autor / Institution
    Monisha Gupta; Amanda Oakley
    Jahr
    2009
    Publikation
    DermNet

Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren