Kurz erklärt

Auch nachts wird Speichel geschluckt, allerdings nicht so regelmäßig wie im Wachzustand. Viele dieser Schluckakte sind an kurze Aktivierungen des Gehirns gekoppelt, an die man sich morgens nicht erinnert.

Warum passiert das?

Der Schluckablauf koordiniert Mund, Rachen und Speiseröhre. Für einen Moment wird die Atmung mit dem Schlucken abgestimmt. Schlafstudien zeigen, dass nächtliche Schluckakte häufig zusammen mit kurzen Weckreaktionen und einer vorübergehenden Pulszunahme auftreten.

Häufigkeit

Schlucken kommt auch im normalen Schlaf vor, allerdings seltener und unregelmäßiger als im Wachzustand. Eine feste Zahl pro Nacht lässt sich nicht für alle Menschen angeben.

Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.

Ist das normal?

Normale automatische Funktion.

Wann abklären?

Wiederholtes nächtliches Verschlucken, Hustenanfälle, Atempausen oder Schluckprobleme auch tagsüber sollten medizinisch abgeklärt werden.

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Quellen (1)
  1. Nächtliches Schlucken verstärkt Weckreaktionen und den dabei auftretenden Pulsanstieg (öffnet einen neuen Tab)

    Die Humanstudie dokumentiert die zeitliche Kopplung von Schlucken, kortikaler Aktivierung und Herzfrequenz im Schlaf.

    Autor / Institution
    Nicht ausgewiesen
    Jahr
    Nicht ausgewiesen
    Publikation
    pubmed.ncbi.nlm.nih.gov

Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren