Kurz erklärt
Eine sichtbare künstliche Hand kann sich vorübergehend wie die eigene anfühlen, wenn sie und die verdeckte echte Hand passend berührt werden. Die Stärke dieses Zugehörigkeitsgefühls variiert erheblich.
Warum passiert das?
Das Gehirn verbindet Sehen, Berührung und Informationen über die Stellung der eigenen Gliedmaßen. Zeitlich passende Berührungen an einer plausibel ausgerichteten Kunsthand können diese Zuordnung verändern. Prämotorische und parietale Netzwerke sind beteiligt; Erwartungen und Versuchsanweisungen können ebenfalls beeinflussen, was Personen berichten.
Häufigkeit
Nicht alle Versuchspersonen erleben die Gummihandillusion gleich stark. Häufigkeitsangaben hängen vom Versuchsaufbau und davon ab, wie Zugehörigkeitsgefühl gemessen wird.
Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.
Ist das normal?
Vorübergehende Körperillusion unter besonderen Bedingungen.
Kennst du das auch?
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Quellen (2)
- Touching a Rubber Hand: Feeling of Body Ownership Is Associated with Activity in Multisensory Brain Areas (öffnet einen neuen Tab)
Eine experimentelle Handillusion verknüpft Körperzugehörigkeit mit multisensorischer Verarbeitung und prämotorischen sowie parietalen Arealen.
- Multisensory Integration Dominates Hypnotisability and Expectations in the Rubber Hand Illusion (öffnet einen neuen Tab)
Untersucht den Beitrag von multisensorischer Integration, Erwartungen und Suggestibilität zur Gummihandillusion.
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