Kurz erklärt

Eine sichtbare künstliche Hand kann sich vorübergehend wie die eigene anfühlen, wenn sie und die verdeckte echte Hand passend berührt werden. Die Stärke dieses Zugehörigkeitsgefühls variiert erheblich.

Warum passiert das?

Das Gehirn verbindet Sehen, Berührung und Informationen über die Stellung der eigenen Gliedmaßen. Zeitlich passende Berührungen an einer plausibel ausgerichteten Kunsthand können diese Zuordnung verändern. Prämotorische und parietale Netzwerke sind beteiligt; Erwartungen und Versuchsanweisungen können ebenfalls beeinflussen, was Personen berichten.

Häufigkeit

Nicht alle Versuchspersonen erleben die Gummihandillusion gleich stark. Häufigkeitsangaben hängen vom Versuchsaufbau und davon ab, wie Zugehörigkeitsgefühl gemessen wird.

Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.

Ist das normal?

Vorübergehende Körperillusion unter besonderen Bedingungen.

Kennst du das auch?

Deine Antwort wird zuerst nur auf diesem Gerät gespeichert.

So antworten andere

Ergebnisse werden geladen …

Freiwillige Antworten, nicht repräsentativ. Pro gespeichertem Browser-Schlüssel und Artikel zählt eine Antwort. Mehrfachabgaben sind möglich; Personen werden nicht überprüft.

Quellen (2)
  1. Touching a Rubber Hand: Feeling of Body Ownership Is Associated with Activity in Multisensory Brain Areas (öffnet einen neuen Tab)

    Eine experimentelle Handillusion verknüpft Körperzugehörigkeit mit multisensorischer Verarbeitung und prämotorischen sowie parietalen Arealen.

    Autor / Institution
    H Henrik Ehrsson; Nicholas P Holmes; Richard E Passingham
    Jahr
    2005
    Publikation
    The Journal of Neuroscience
    DOI
    10.1523/JNEUROSCI.0800-05.2005
  2. Multisensory Integration Dominates Hypnotisability and Expectations in the Rubber Hand Illusion (öffnet einen neuen Tab)

    Untersucht den Beitrag von multisensorischer Integration, Erwartungen und Suggestibilität zur Gummihandillusion.

    Autor / Institution
    Mel Slater; H Henrik Ehrsson
    Jahr
    2022
    Publikation
    Frontiers in Human Neuroscience
    DOI
    10.3389/fnhum.2022.834492

Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren