Kurz erklärt

Wer auf einer Seite liegt, bemerkt gelegentlich eine stärker verstopfte untere Nasenseite. Diese Lagewirkung kann den ohnehin bestehenden Nasenzyklus überlagern und sich nach dem Umdrehen verändern.

Warum passiert das?

Die Körperlage beeinflusst die Blutfüllung der Nasenschleimhaut. Reflexartige Gefäßregulation verändert den Widerstand beider Nasenwege. Häufig erhält die oben liegende Seite dadurch mehr Luft; eine reine Ansammlung durch Schwerkraft erklärt den Vorgang nicht vollständig.

Häufigkeit

Viele Menschen bemerken in Seitenlage eine unterschiedliche Nasendurchgängigkeit. Wie deutlich das auftritt, hängt auch von Schleimhautschwellung und individueller Anatomie ab.

Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.

Ist das normal?

Vorübergehend und lageabhängig ist üblich.

Wann abklären?

Eine unabhängig von der Lage dauerhaft verstopfte Seite oder anhaltende Beschwerden mit Fieber und Schmerzen ärztlich abklären.

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Quellen (1)
  1. Messung und Charakterisierung des menschlichen Nasenzyklus (öffnet einen neuen Tab)

    Seitenlage ist mit stärkerem Luftstrom auf der jeweils gegenüberliegenden Nasenseite verbunden.

    Autor / Institution
    Roni Kahana-Zweig; Maya Geva-Sagiv; Aharon Weissbrod; Lavi Secundo; Nachum Soroker; Noam Sobel
    Jahr
    2016
    Publikation
    PLoS ONE
    DOI
    10.1371/journal.pone.0162918

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