Kurz erklärt

Bei Schnupfen klingt die Stimme oft „verschnupft“, obwohl die Stimmlippen selbst nicht das Hauptproblem sind. Durch die blockierte Nase fehlen bestimmte Resonanzanteile, besonders bei Lauten wie m und n.

Warum passiert das?

Die Nase ist bei Nasallauten Teil des Resonanzraums. Geschwollene Schleimhaut oder Sekret behindern die Weiterleitung der Schallenergie. Nasallaute klingen dadurch weniger nasal; dies unterscheidet sich vom übermäßigen Näseln bei unvollständigem Gaumenabschluss.

Häufigkeit

Eine veränderte Nasenresonanz ist bei verstopfter Nase häufig. Ihre Häufigkeit in der Bevölkerung hängt deshalb auch davon ab, wie oft Nasenatmungsbehinderungen auftreten.

Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.

Ist das normal?

Bessert sich mit dem Infekt.

Wann abklären?

Bleibt die Veränderung nach dem Infekt bestehen oder treten dauerhafte einseitige Nasenblockade, Schluckprobleme oder Atemprobleme auf, ärztlich abklären.

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Quellen (1)
  1. Resonanzstörungen – American Speech-Language-Hearing Association (öffnet einen neuen Tab)

    ASHA beschreibt Hyponasalität als verminderte nasale Resonanz, häufig durch eine Blockade.

    Autor / Institution
    American Speech-Language-Hearing Association
    Jahr
    Nicht ausgewiesen
    Publikation
    www.asha.org

Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren