Kurz erklärt

Nach längerem Betrachten gleichförmiger Bewegung kann eine anschließend ruhende Fläche scheinbar in Gegenrichtung wandern. Bekannt ist das vom Blick auf einen Wasserfall und danach auf benachbarte Felsen.

Warum passiert das?

Visuelle Nervenzellen reagieren unterschiedlich stark auf verschiedene Bewegungsrichtungen. Anhaltende Bewegung verändert vorübergehend das Gleichgewicht dieser Antworten. Beim folgenden ruhenden Bild kann daraus ein Bewegungseindruck in Gegenrichtung entstehen; mehrere Stufen der Sehbahn tragen je nach Reiz dazu bei.

Häufigkeit

Der Bewegungsnacheffekt ist unter geeigneten Sehbedingungen verbreitet. Seine Stärke hängt wesentlich von Dauer und Art der vorausgehenden Bewegung ab.

Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.

Ist das normal?

Ein kurzlebiger Nachwirkungseffekt des Bewegungssehens.

Kennst du das auch?

Deine Antwort wird zuerst nur auf diesem Gerät gespeichert.

So antworten andere

Ergebnisse werden geladen …

Freiwillige Antworten, nicht repräsentativ. Pro gespeichertem Browser-Schlüssel und Artikel zählt eine Antwort. Mehrfachabgaben sind möglich; Personen werden nicht überprüft.

Quellen (1)
  1. The motion after-effect reloaded (öffnet einen neuen Tab)

    Bewegungsnacheffekte beruhen auf Anpassungsprozessen auf mehreren Ebenen der visuellen Bewegungsverarbeitung.

    Autor / Institution
    Nicht ausgewiesen
    Jahr
    Nicht ausgewiesen
    Publikation
    pmc.ncbi.nlm.nih.gov

Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren