Kurz erklärt

Ein Video zeigt eine andere Mundbewegung, als die Tonspur erwarten lässt. Manche Menschen hören dann einen dritten Laut; andere bleiben beim tatsächlich abgespielten Klang.

Warum passiert das?

Sprachwahrnehmung verbindet akustische Signale mit sichtbaren Artikulationsbewegungen. Widersprechen sich beide, kann die gemeinsame Auswertung zu einer anderen Lautkategorie führen. Der Effekt hängt stark von Person, Video und Antwortmöglichkeiten ab und ist kein allgemeiner Test des Hörvermögens.

Häufigkeit

Die Anfälligkeit für den McGurk-Effekt unterscheidet sich stark zwischen Menschen und verwendeten Sprachreizen. Eine allgemeine Quote unabhängig vom Experiment wäre irreführend.

Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.

Ist das normal?

Normale audiovisuelle Integration.

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Quellen (1)
  1. Variability and stability in the McGurk effect: contributions of participants, stimuli, time, and response type (öffnet einen neuen Tab)

    Audiovisuelle Lautfusion variiert stark zwischen Personen, Reizen und Antwortformaten.

    Autor / Institution
    Nicht ausgewiesen
    Jahr
    Nicht ausgewiesen
    Publikation
    pubmed.ncbi.nlm.nih.gov

Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren