Kurz erklärt
Eine Stimme kann durch ein kurzes Störgeräusch hindurch scheinbar weiterklingen. Das gelingt sogar dann, wenn der verdeckte Sprachabschnitt in der Aufnahme tatsächlich fehlt.
Warum passiert das?
Das Hörsystem nutzt den Klang vor und nach einer Unterbrechung sowie sprachlichen Kontext. Ein passendes Störgeräusch macht es plausibel, dass die Stimme nur überdeckt wurde, und fördert die wahrgenommene Kontinuität. Die Verarbeitung rekonstruiert damit eine zusammenhängende Quelle, ohne den fehlenden Abschnitt physikalisch wiederherzustellen.
Häufigkeit
Die auditive Kontinuitätsillusion ist unter passenden akustischen Bedingungen ein normaler Wahrnehmungseffekt. Eine feste Alltagsquote lässt sich daraus nicht ableiten.
Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.
Ist das normal?
Eine gewöhnliche Ergänzungsleistung des Hörsystems.
Kennst du das auch?
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Quellen (1)
- Neural mechanisms for illusory filling-in of degraded speech (öffnet einen neuen Tab)
Sprachsignale können über maskierende Geräusche hinweg kontinuierlich erscheinen, auch wenn währenddessen Sprache entfernt wurde.
Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren




