Kurz erklärt

Ein Raumduft fällt beim Betreten sofort auf und wirkt später oft schwächer, obwohl er noch vorhanden ist. Diese Abnahme der wahrgenommenen Intensität wird durch Anpassung und Gewöhnung im Riechsystem mitbestimmt.

Warum passiert das?

Wiederholte oder anhaltende Duftreize verändern die Verarbeitung im Riechsystem. Sowohl Vorgänge an Riechsinneszellen als auch zentrale Verarbeitung können beteiligt sein. Die wahrgenommene Abschwächung erlaubt keinen zuverlässigen Rückschluss darauf, ob ein Stoff aus der Luft verschwunden ist.

Häufigkeit

Geruchsadaptation ist eine normale Funktion des Geruchssystems. Wie schnell ein Geruch weniger auffällt, hängt vom Geruch und seiner Darbietung ab.

Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.

Ist das normal?

Nach einer reizfreien Pause kann ein vertrauter Duft wieder stärker auffallen.

Wann abklären?

Neu auftretenden oder anhaltenden Geruchsverlust abklären lassen. Gefährliche Gase niemals anhand des eigenen Geruchssinns beurteilen.

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Quellen (1)
  1. Geruchsadaptation: Ableitungen vom menschlichen Riechepithel (öffnet einen neuen Tab)

    Die Humanstudie untersucht periphere und wahrgenommene Anpassung bei wiederholter Geruchsreizung.

    Autor / Institution
    Nicht ausgewiesen
    Jahr
    Nicht ausgewiesen
    Publikation
    pubmed.ncbi.nlm.nih.gov

Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren