Kurz erklärt

Bei einer Witwenspitze reicht der Haaransatz in der Stirnmitte V-förmig weiter nach vorne. Zwischen einer deutlichen Spitze und einem fast geraden Haaransatz gibt es viele Zwischenformen. Das ist eine Formvariante und nicht dasselbe wie neu entstehende Geheimratsecken durch Haarverlust.

Warum passiert das?

Das Muster ergibt sich aus der Grenze der behaarten Kopfhaut. Die verbreitete Schulbuchbehauptung, eine Witwenspitze werde durch ein einziges dominantes Gen bestimmt, ist nicht ausreichend belegt.

Häufigkeit

Für den V-förmigen Haaransatz gibt es keine einheitliche verlässliche Bevölkerungsschätzung. Studien unterscheiden sich auch darin, wie deutlich die Spitze ausgeprägt sein muss.

Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.

Ist das normal?

Seit Kindheit gleichbleibend ist sie normal.

Wann abklären?

Neu zurückweichender Haaransatz mit diffusem oder fleckigem Ausfall sollte abgeklärt werden.

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Quellen (1)
  1. University of Delaware: Myths of Human Genetics – Widow’s Peak (öffnet einen neuen Tab)

    Prüft die unzureichende Evidenz für einen einfachen dominanten Erbgang.

    Autor / Institution
    Nicht ausgewiesen
    Jahr
    Nicht ausgewiesen
    Publikation
    udel.edu

Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren