Kurz erklärt
Handflächen können bei Aufregung feucht werden, auch wenn der übrige Körper nicht stark schwitzt. Wenn der Schweiß deutlich über das situativ Übliche hinausgeht und den Alltag stört, kann eine palmare Hyperhidrose vorliegen. Die primäre Form betrifft typischerweise beide Hände und beginnt oft früh im Leben.
Warum passiert das?
An den Handflächen sitzen besonders viele ekkrine Schweißdrüsen. Sympathische Nerven aktivieren sie mit dem Botenstoff Acetylcholin; eine verstärkte Steuerungsreaktion kann große Schweißmengen auslösen, ohne dass mehr Drüsen vorhanden sein müssen.
Häufigkeit
Feuchte Hände bei Aufregung sind verbreitet. Eine anhaltend übermäßige palmare Hyperhidrose betrifft nur einen Teil der Menschen und darf damit nicht gleichgesetzt werden.
Die Häufigkeit ist eine qualitative Einordnung, keine individuelle Wahrscheinlichkeit.
Ist das normal?
Leichtes Schwitzen bei Wärme oder Aufregung ist normal.
Wann abklären?
Nächtliches Ganzkörperschwitzen, Gewichtsverlust oder neue starke Ausprägung abklären.
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Quellen (1)
- Romero et al.: Palmar hyperhidrosis (öffnet einen neuen Tab)
Übersicht über sympathische Steuerung und Merkmale der palmaren Hyperhidrose.
Redaktioneller Stand: . KI-gestützte Recherche und Redaktion; keine ärztliche Einzelbegutachtung. Wie wir recherchieren




